Appell an die Bundesregierung

Stoppt den Krieg in Kurdistan! Seit Juli dieses Jahres hat die türkische Regierung ihre Friedensgespräche mit dem politischen Repräsentanten der kurdischen Bewegung, Abdullah Öcalan, abgebrochen und ist zur Bekämpfung der Kurdischen Arbeiterpartei PKK zurückgekehrt. Seitdem herrscht mit zunehmender Gewalt Krieg … Weiterlesen →

Aktuelles zum Prostest gegen die Türkeipolitik

Liebe Freunde und Freundinnen, Als Unterstützer unserer Kampagnen gegen die aktuelle Türkeipolitik „Keine Rückendeckung für Krieg gegen Menschenrechte, Demokratie und Frieden“ und Unterzeichner unserer Appelle „Kein schmutziger Deal mit der Türkei“ bzw. „No Dirty Deal with Turkey“ möchten wir Sie … Weiterlesen →

EINLADUNG zum Benefizkonzert

zugunsten eines Hilfsprojektes in Nordsyrien (Rojava)

DATUM: 22.Okt. 2016 UHRZEIT: 19.00 Uhr
ORT: Humanwissenschaftl. Fakultät/ Universität zu Köln, Gronewaldstr.2, 50931 Köln

Die kurdischen Vereine NAV-DEM Köln und Heyva Sor a Kurdistanê haben am 27. April 2016 in Köln ihre aktive Unterstützung zu dem CADUS-Projekt „Mobile Hospital“ auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Wie bekannt, liegt das Gesundheitssystem in der Region Rojava (Nordsyrien/Nordirak) am Boden. Der Islamische Staat (IS) hat diese Region, in Schutt und Asche gelassen. Die Infrastruktur ist völlig zerstört und eine medizinische Versorgung nur bedingt möglich. Weiterlesen →

medico-Newsletter: Quo vadis Türkei?

Liebe Leserinnen und Leser,

Die sich überschlagenden Ereignisse in der Türkei nach dem gescheiterten Putsch lassen für die Demokratie im Land wenig Gutes erhoffen. Geschickt nutzte die Regierung Erdogan den Umsturzversuch, um mit politischen GegnerInnen, unliebsamen JournalistInnen, Intellektuellen, Beamten und Militärs abzurechnen. Die Bilanz bisher: 30.000 Verhaftungen, 80.000 eingezogene Reisepässe, die Pressefreiheit ist de facto abgeschafft. Derweil geht der Krieg in den Kurdengebieten weiter. Was folgt als nächstes?

https://www.medico.de/newsletter-system/072016-quo-vadis-tuerkei/?rid=#

EU: Sagt Erdoğan, es reicht!

campact!s europäische Schwesterorganisation WeMove hat eine Unterschriftenkampagne gestartet und fordert: Die EU darf diesen Angriff auf demokratische Grundrechte nicht hinnehmen. Sie muss die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sofort aussetzen. Solange Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit mit Füßen getreten werden, kann es keine … Weiterlesen →

Solidarität mit den türkischen Wissenschaftlern – Solidarity with the Turkish academics

– English below – dieser Aufruf wurde vor kurzem auf Change.org von Johann Hafner, Deutschland, gestartet. Solidarität mit den türkischen Wissenschaftlern – Solidarity with the Turkish academics Wir verurteilen die ungerechtfertigten Entlassungen von Professoren und Lehrern, die gezielte Einschüchterung von … Weiterlesen →

IALANA Stellungnahme: Öffentlicher Appell an die deutsche Bundesregierung sowie die Institutionen des Europarates, der OSZE und der NATO

IALANA Stellungnahme I Als das türkische Verfassungsgericht Ende Februar 2016 die angeordnete Untersuchungshaft gegen zwei Journalisten aufhob, die die Unterstützung militanter Islamisten in Syrien durch türkische Stellen aufgedeckt hatten, drohte der türkische Präsident Erdogan den Richtern: „Ich sage es offen … Weiterlesen →

Kein schmutziger Deal mit der Türkei

kein-schmutziger-krieg-tuerkeiFast täglich gibt es zur Politik der Türkei und zum Schulterschluss der  EU und  der Bundesregierung mit dem Erdogan Regime  neue Schlagzeilen.
Mit dem sogenannten „Deal“ wurde keines der zentralen Probleme gelöst. Im Gegenteil. Flüchtlingselend , Hetzjagd auf Demokraten, Verfolgung von Minderheiten, Krieg gegen die Bevölkerung in der Südosttürkei nehmen zu. Nach wie vor gehören friedensgefährdende militärische Attacken in die Nachbarländer zu Erdogans Politik.  Der Deal richtet sich letztlich  auch  gegen den  einzigen erfolgversprechenden Lösungsansatz für eine nachhaltige Befriedung der Nahost Region, gegen die basisdemokratische multiethnische und mulitreligiöse Selbstverwaltung von Rojava.  Weil Freiheitsrechte , tolerantes Miteinander  und Selbstbestimmung das patriarchalische Unterdrückungssystem nach innen und die  hegemoniale Politik der Türkei nach außen stören,  müssen sie aus Sicht der türkischen Staatsgewalt ausgemerzt werden.

Aktuell wurde eine Kampagne gestartet mit dem Appell
„Kein schmutziger Deal mit der Türkei“
als Kernstück.

Ziel ist es,  in einer langanhaltenden Kampagne einen breiteren  Protest gegen  eine Politik zu artikulieren , die Meschenrechtsverletzungen, Flüchtlingselend, Demokratieabbau, Terror und Krieg duldet oder sogar befeuert anstatt einzudämmen.

Wir möchten Sie bitten, mit zu helfen, auch diese Kampagne zu unterstützen und den Appell  „Kein schmutziger Deal mit der Türkei“ zu unterschreiben:

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medico-Newsletter: Nicht Syrien

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Quelle: medico-Newsletter: Nicht Syrien vom 03.05.2016

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Bild zeigt nicht Syrien. Es zeigt die Kleinstadt Şırnak, 63.000 Einwohner, im Südosten der Türkei, NATO-Mitglied und EU-Beitrittskandidat.

Schon einmal, im Sommer 1992, wurde die Stadt vom türkischen Militär bombardiert, fünfzehn Menschen getötet und hunderte verhaftet. Fast 25 Jahre später scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Şırnak wurde erneut Ziel einer Operation des türkischen Militärs, unzählige Häuser sind zerstört. HelferInnen des medico-Partners Hilfe und Solidarität mit Rojava e.V. sind vor Ort und leisten humanitäre Hilfe. Die Ausgebombten brauchen Lebensmittel, Decken, psychologische Hilfe – und Mittel zum Wiederaufbau.

Ursprünglich war der Verein in Diyarbakır gegründet worden, um die Menschen in den kurdischen Gebieten Syriens mit Hilfsgütern zu versorgen. Die medico-Hilfe für Kobanê läuft über den Hilfsverein. Inzwischen hat unser Partner begonnen, in den kurdischen Gebieten der Türkei zu helfen.

Außerdem: Die Planungen für das medico-Stiftungssymposium „Europa: Ein Handlungsfeld für die mögliche andere Welt“ kommen voran. Das Programm für den 10. Juni steht fest, wir haben Zusagen spannender ReferentInnen und Sie können sich online anmelden.

Danke für ihre Unterstützung und alles Gute wünscht

Moritz Krawinkel